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Informationen zum Verfahren

  • Brauche ich eine berufliche Anerkennung?
    Ja, für Ihren Job in Deutschland benötigen Sie die staatliche Erlaubnis um die Berufsbezeichnung tragen und Ihren Beruf ausüben zu dürfen.
    Sofern Sie Ihren Berufsabschluss im Ausland erworben haben können Sie in Deutschland die Anerkennung Ihres Abschlusses beantragen.
  • Kann jeder einen Antrag stellen?
    Unser Angebot richtet sich an alle Personen, die einen Berufsabschluss haben. Denn dann können Sie einen Antrag auf eine staatliche Erlaubnis stellen.
    Dieser Antrag kann unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit und Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.
  • Wie ist der Ablauf des Verfahrens?
    Für EU/EWR-Staaten-Abschlüsse
    gilt dabei das Verfahren der automatischen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG. Hier wird der Antrag ohne eine individuelle Gleichwertigkeitsprüfung anerkannt, vorausgesetzt das Abschlusszeugnis wurde nach dem EU-Beitritt des Ausbildungsstaates ausgestellt.

    Für Nicht-EU/EWR-Staaten-Abschlüsse
    prüft die zuständige Stelle, ob der im Ausland erworbener Abschluss mit einem deutschen Abschluss vergleichbar ist.
  • Welche Ergebnisse kann das Verfahren bringen?
    Sofern die Gleichwertigkeit Ihres Abschlusses mit einem deutschen Abschluss festgestellt und andere Voraussetzungen (z.B. ausreichende deutsche Sprachkenntnisse) festgestellt wurden, wird Ihnen eine Erlaubnis erteilt.

    Im Fall von wesentlichen Unterschieden zwischen Ihrem und deutschen Abschlüssen können Sie an einer Anpassungsmaßnahme teilzunehmen. Hier können Sie die Gleichwertigkeit erreichen.

    Bei EU-/EWR/Staaten-Abschlüssen können Sie wählen, ob Sie eine Prüfung ablegen oder einen (höchstens dreijährigen) Anpassungslehrgang durchlaufen möchten.

    Auch bei Nicht EU/EWR-Staaten haben Sie die Wahl, ob Sie eine Prüfung ablegen oder einen (höchstens dreijährigen) Anpassungslehrgang durchlaufen möchten.
  • Welche Unterlagen benötigen Sie für die Antragsstellung?
    Für die Antragsstellung benötigen Sie die folgenden Unterlagen

    • • Identitätsnachweis in Form von Personalausweis oder Reisepass
    • • Lebenslauf in tabellarischer Form
    • • Ausbildungsnachweise sowie ggf. weitere Nachweise Ihrer Befähigung
    • • Bescheinigung über Ihre Berufserfahrung
    • • Gesundheitliche Bescheinigung der Eignung
    • • Erklärung, ob ein gerichtliches Verfahren anhängig ist
  • Kosten des Verfahrens
    Die Kosten des Verfahrens hängen von unterschiedlichen Faktoren wie etwa des Aufwands im Einzelfall oder gesetzlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern ab. Die zuständigen Behörden legen diese Kosten individuell fest.
  • Benötigen Sie Deutschkenntnisse?
    Ja, für das Verfahren benötigen Sie Deutschkenntnisse. Meist müssen Sie Kenntnisse des Sprachniveaus B2 nachweisen. Teilweise/Alternativ müssen Sie zusätzlich Kenntnisse Ihrer Fachsprache nachweisen.
  • Gesetzliche Grundlagen
    Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie in dem Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege. Weitere Informationen finden Sie hier:
    www.gesetze-im-internet.de/krpfl_2004/index.html
    Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Berufe in der Krankenpflege:
    https://www.gesetze-im-internet.de/krpflaprv_2004/BJNR226300003.html
  • Ihr berufliches Profil
    Als Pflegekraft betreuen und versorgen Sie kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie führen ärztlich verordnete Maßnahmen durch, helfen bei Untersuchungen und Behandlungen und sind für die Dokumentation von Patientendaten verantwortlich.

    Ihre Einsatzgebiete sind in Krankenhäuser, Facharztpraxen, Gesundheitszentren, Pflegeeinrichtungen oder aber in Privathaushalten.